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May 24, 2005
Evaluation of BMBF-funded national Bioinformatics Centers: High ranking of JCB makes additional funding available
"Als ein Standort, der zum Zeitpunkt der Antragstellung sicherlich noch nicht zu den Bioinformatikstandorten in Deutschland gerechnet wurde, hat es Jena innerhalb von drei Jahren geschafft, sich zu einem Spitzenstandort der Bioinformatik zu entwickeln", heißt es in der Einschätzung einer unabhängigen Kommission, die kürzlich sechs vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte nationale Bioinformatikzentren evaluiert hat.
Das Jena Centre for Bioinformatics (JCB), dem 20 Arbeitsgruppen fünf verschiedener Jenaer Forschungseinrichtungen, darunter die Universität Jena, und Forscher aus drei Unternehmen angehören, ist mit den jeweils besten Bewertungen in allen neun Kategorien aus diesem Evaluationsprozess hervorgegangen. Damit erhalten die JCB-Forschungsgruppen auch in den nächsten zwei Jahren die Fördergelder in vollem Umfang. "Darüber hinaus hat uns die Evaluationskommission nahegelegt, für drei erfolgreiche Forschungsprojekte weitere Gelder für den Förderzeitraum zu beantragen", sagt JCB-Koordinator Dr. Jürgen Sühnel vom ehemaligen Institut für Molekulare Biotechnologie (IMB), jetzt Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI). Die BMBF-Förderung ist auf fünf Jahre angelegt und endet 2006. Bis dahin werden insgesamt 7,3 Millionen Euro ans JCB geflossen sein, die beteiligten Firmen BioControl Jena GmbH, Clondiag Chip Technologies GmbH und Jenapharm GmbH & Co. KG haben zusätzlich 1,3 Millionen Eigenmittel eingebracht.



