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February 15, 2007
BIOTEChnologisches Zentrum der TU Dresden will Kommunikationswege von Zellen im Computer simulieren (TU Dresden)
"Sehr wichtig ist unsere Forschung, um zu verstehen, wie sich aus Stammzellen verschiedene Organe entwickeln können", so Dr. Beyer. "Auch für die Medizin werden unsere Netzwerke sehr bedeutend sein, da viele Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, auf Signalstörungen beruhen. Das Verständnis der komplexen Wechselwirkungen in der Zelle ist entscheidend für die Entwicklung neuer Therapien." Im Speziellen beschäftigt sich Dr. Beyers Gruppe mit Zellen, die an Knochenbildung und Knochenabbau beteiligt sind. Damit soll die Entwicklung neuer Medikamente gegen Krankheiten wie Osteoporose vorangetrieben und mögliche Nebenwirkungen bereits in einem frühen Stadium erkannt werden.
Die notwendigen Daten aus Experimenten, die für die Bildung der Netzwerke benötigt werden, bekommt Dr. Beyer von Kooperationspartnern unter anderem vom Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden, von der Universität Osnabrück, vom Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena oder der National University of Ireland. Die Software, die die großen Datenmengen von den Partnern zu Netzwerken verknüpft, wird von der Gruppe selbst entwickelt. "Die sehr guten Experimentalbiologen vor Ort sind wichtige Kooperationspartner, was mich nach Dresden gezogen hat. Ein weiterer Grund ist, dass ich Dresden schon seit 25 Jahren kenne und sehr mag" so Dr. Andreas Beyer, der zuletzt an der University of California San Diego gearbeitet hat.



