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Refilling - Frequently - Asked - Questions

Ausgabe 2.90 vom 17.04.2001
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Auf dieser Seite finden Sie sonstige Hersteller, teilweise werden hier auch nur Kompatibilitäten angegeben wenn das Verbrauchsmaterial identsich ist mit einem anderem Hersteller. Sofern das Verbrauchsmaterial eine gewisse Aehnlichkeit zu anderen Herstellern aufweist wird auf die entsprechende Seite verwiesen.


* Olivetti

* Olivetti Inkwriter

Auch hier wieder, ein klassisches Einkammersystem mit Schwamm. Eine praktikable Refillmenge sind hier z.B. 10 ml. Wir haben bisher noch keine spezielle Tinte fuer diese Cartridge entdecken koennen, mit Tinte fuer einen HP500 lassen sich jedoch passable Ergebnisse erzielen. Aufgrund der Form der Cartridge gibt es immer mal wieder Probleme mit dem nachtanken. Zur Abhilfe ist ratsam moeglichst, tief in dem Schwamm zu stechen und die Nadel waehren des Refillvorganges langsam nach oben zu ziehen.

Von dieser Patrone gibt es zwei Ausfuehrungen, die eine wie hier abgebildet, die zweite hat auf der Seite einen kleinen weissen Vorratstank. Klar keine Frage den zieht man einfach ab und steckt ihn gefuellt wieder auf.

* Olivetti OFX 500/610 Serien 1000/2000/3000

In der schwarzen Olivetti-Patrone kann genau so wie in der InkWriter Patrone schwarze HP 500 Tinte verwendet werden. Olivetti hat bei dieser Patrone zwei verschiedene Ausführungen, die eine ist die oben abgebildete, die zweite besitzt an der Seite einen weissen Plastiktank zum auswechseln. Beide können leicht refillt werden, bei obiger einfach Tinte durch das Loch im Deckel einfuellen. Der Aufbau der Patrone entspricht der UR-Form der HP 51625, es kann also das dort beschriebene Verfahren angewendt werden. Bei der zweiten Ausfuehrung kann der Nachfuelltank ganz einfach durch die Gummidichtung nachgefüllt werden, anschließend wird er wieder eingesetzt.


* Olivetti JP 150/W JP 250, JP 350/WS

Diese Patronen sind baugleich mit HP 51626A.


* Olivetti Artjet 20

Xerox 8R7903Xerox 8R7904

Dies Cartridges sind baugleich mit Xerox C11, C15, Xi70c Verbauchsmaterial.


* Brother

* Brother DP-80, Ensembel

Diese Modelle verwenden das Lexmark 4076 Verbrauchsmaterial.

* Brother HJ-100/100i/400/1001, LDC-1117, GW701/801, LW-7001/7101/7301/7501
* Brother Whisperwriter I/II/WP7000/WP6400/WP6500i

Diese Modelle verwenden einen Canon BC-01 Druckkopf.

* Brother LW-750i, LW-800 Serie, WP6400, WP6550J, WP6700CJ, WP7550J, WP7550J+, WP7700CJ, PDP100J, 300CJ, 350CJ
* Brother LW-750ic und Serie LW-800

Das Verbrauchsmaterial für diese Modell nennt sich IN700 (schwarzer Druckkopf). Kompatibilitäten sind uns keine bekannt.

* Brother WP6700CJ, WP7700CJ, PDP300CJ, 350CJ, DP530CJ, 540CJ 55040CJ
* Brother LW-750ic und Serie LW-800

Das Verbrauchsmaterial für diese Modell nennt sich IN710C (color Druckkopf). Kompatibilitäten sind uns keine bekannt.

* Brother HJ-770

Diese Modelle verwenden den schwarzen Tintentank des Canon BJC-800 Druckers.

* Brother MFC-3000, MFC Pro-700C, MFC-7000

Das Verbrauchsmaterial zu diesem Gerät nennt sich LC01 (B, C, M und Y), kompatibilitäten sind uns keine bekannt. Alle Tintentanks sind einzel austauschbar. Der Druckkopf ist bei diesem Geräten ein Piezo-Kopf der mit 720x720 dpi druckt.

* Brother MFC-730, MFC-740 und MFC-760, MFC-7150, MFC-7160

Das Verbrauchsmaterial zu diesem Gerät nennt sich LC02 (B, C, M und Y), kompatibilitäten sind uns keine bekannt. Der Druckkopf ist bei diesem Geräten ein Piezo-Kopf der mit 1440x720 dpi druckt. Die Tintentanks haben eine zweiteilung, es befindet sich eine Schwammkammer im Tank sowie eine Vorratskammer mit purer Tinte.

* Brother MP-21C und MP-21CDX

Das Verbrauchsmaterial zu diesem Gerät nennt sich LC03BC und LC03MY, kompatibilitäten sind uns keine bekannt. Dies Gerät verfügt über zwei Tintentanks, in einem LC03BC ist schwarz und cyan in der anderen Einheit LC03MY ist magenta und yellow. Der Druckkopf ist bei diesem Geräten ein Piezo-Kopf der mit 720x720 dpi druckt.


* OKI

* OKIJet 300-C

Diese Patrone ist baugleich mit Lexmark 12A1970 und 12A1980.


* DETWE

* DETWE Varixfax, OKI 2010

Diese Patronen sind eigentlich Lexmark Patronen, siehe Lexmark-Seite.


* EASY-Fill

Easy-Fill ist eine geniale Refillmaschine fuer HP-Patrone in der BIF Ausfuehrung. Das Funktionsprinzip ist einfach, die leere Patrone wird in das Geraet eingelegt, danach wird wird das Geraet mit einer Spritze bestueckt. Nun muss man nur noch einen Hebel herunter drucken und die Tinte wird durch die Kapilaroeffnung im Entlueftungssystem (befindet sich am Boden) in die Patrone gedrueckt. Trick dabei ist, dass die Patrone beim Refillvorgang auf dem Kopf steht, also die Duesen zeigen nach oben. Die Duesen werden von Easy-Fill nur mit einem Stueck Schaumstoff abgedeckt. Der durch das einspritzen von Tinte entstehende Unterdruck in der Patrone entweicht naemlich durch die Druckduesen. Im Gegensatz zu einigen anderen Geraeten die die Patrone ueber die Duesen befuellen ist der Kraftaufwand der zum Refill ueber die Kapilaroeffnung benoetigt wird absolut minimal, der Refillvorgang geht schnell und unkompliziert von statten. Mit Easy-Fill ist es auch unguebten moeglich HP-Unterdruckpatronen zu refillen ohne dabei schmutzige Haende zu bekommen. Folgende Eigenheiten weist das Geraet auf, der Inhalt der Nachfuellspritze betraegt ca. 25 ml, also wesentlich weniger als sich in einer neuen HP 51625 A oder HP 51629 A befindet. Dies haengt damit zusammen, dass Easy-Fill die Luftsaecke in der Patrone nicht richtig entlueften kann. Waehrend des Fuellvorganges entsteht im Inneren ein Ueberdruck, dieser kann aber nicht ueber das Deckelventil entweichen, da es sich nur durch Unterdruck oeffnet, der Ueberdruck verschliesst es eher noch fester. Sind die Saecke in der Patrone bereits enlueftet, dann passt natuerlich etwas mehr Tinte in die Patrone. Unsere Tests mit dem Geraet haben ergeben, dass wenn gerade leere gewordene Patrone (also mit aufgeblaehten Sacken) mit Easy-Fill refillt wird, keine Entlueftung notwendig ist. Nur Hebeldruecken und weiterdrucken:=) Im Prinzip kann man mit Easy-Fill auch die Patronen des Types HP C6614AE, also die neue Patrone fuer den HP DeksJet 610C refillen. Da diese Patrone nur 20 ml Tinte enthaelt, darf man natuerlich nur die halbe Menge Tinte nachfuellen. Was diese Maschine fuer den Refiller interessant macht ist folgendes: Die Vorrastspritze die zur Maschine gehoert kann einfach wieder mit neuer Refilltinte aufgezogen werden, dadurch ist man nicht auf das Easy-Fill Originalzubehoer angewiesen. Das Geraet ist sehr robust gebaut und es sind keine Verschleissteile zu erkennen, die irgendwann kaputt gehen koennten. Easy-Fill wird von 8 Schrauben zusammengehalten, es ist daher kein Problem die Maschine zu zerlegen und einer Totalreinigung zu unterziehen. Da die Vorrastspritze einfach zu entleeren, zu befuellen und zu reinigen ist, ist es auch absolut praktikabel damit gleichzeitig HP500er und HP600er Patronen nachzufuellen.


* Compedo BigInk Systeme

Compedo BinkInk Systeme Compedi BigInk Systeme

Die Firma Compedo bietet für Epson sowie fuer HP-Drucker ein BigInk-System an. Im Prinzip handelt es sich dabei um externe Tintentanks die über einen Schlauch mit umgebauten Patronen verbunden werden. Die Idee dabei ist, dass der Tintentank im Drucker dabei permanent nachgefuellt wird. Das klingt jetzt einfach, aber bevor man in den Genuss diese System kommen kann ist Arbeit angesagt, man muss seinen Drucker bzw. die Patronen entsprechend umbauen. Bauartbedingt koennen danach allerdings nicht mehr alle Druckermodelle geschlossen werden, irgendwie muessen die Schlaeuche ja in den Drucker hinein kommen. Compedo BigInk ist aufgrund des Aufwandes bis man drucken kann nur für Vieldrucker interesant. In der Praxis hat es sich bewaehrt den Drucker ist er einmal umgebaut, immer an der gleichen Stelle stehen zu lassen. Wir das System nicht richtig gehandhabt, dann kann z.B. der gesammte Tintenvorrat in den Drucker laufen. Auch sollte man das eigene Handwerkliche Geschick nicht überschaetzten. Fuer den Hardcore-Refiller ist BigInk sicher eine Herausforderung, man kann sich zumindest bei Epson Druckern damit ein System schaffen bei dem der Refill recht einfach geht.

Die Compedo-Tanks, kann man natuerlich hervorragend refillen. Auch wenn Compode, die selbst Refilltinte anbieten, davon abraet. Im Prinzip muss man dazu nur Tinte ueber den schon vorhandenen Schlauch in die Beutel zurück spritzen, dabei ist darauf zu achten, dass sich keine Luft im Beutel befindet. Bei richtiger Positionierung kann sogar komplett auf den Compedo Tank verzichtet werden, man kann den Schlauch auch direkt in eine Flasche mit Tinte stecken. Um die optimalen Anordnung zu finden ist aber etwas Geduld notwendig. Danach kann man dafuer sogar waehren des Druckens die Tintentanks refillen bzw. eher nachtanken.


Ein Anwender hat uns berichtet, dass er den Zuleitungsschlauch mit einem Y-Adapter erweitert hat. Den zusätzlichen Anschluss hat er mit einer Schlauchklemme versehen, als Klemmvorrichtung setzt er dabei die Dosierklemme von Transfussionsbeuteln ein ( Schlauchklemme mit Plastik Rad zur Durchflussverstellung). Der Vorteil davon ist dass er wenn er die Originalklemme von Compedo schliesst, Tinte ueber das Y-Teil in den Beutel einfuellen kann. Die Schlaeuche können also immer zusammengesteckt bleiben. Ausserdem kann man dort gezielt kleine Luftblaeschen in die Tintezuleitung einblasen - dies ist hilfreich um festzustellen ob ueberhaupt Tinte von dem System transportiert wird.


* PMS Autofill / Geha Autofill

PMS / Geha Autofill

Zuerst mal halt, der folgende Abschnitt bezieht sich nicht auf das abgebildetet Gerät sondern auf die Vorgaengerserie! Dabei ist uns mit der neuen HP BIF Patronenbauform folgendes aufgefallen: BIF Patronen lassen sich damit nicht mehr auffuellen:=) Scheinbar kommt die Steuerung des Autofill-Gerätes mit dem neuen Entlueftungsystemes nicht mehr klar. Abgesehen davon hat uns der Hinweis im Handbuch etwas geschreckt, dass nach 100 maligem Einsatz sich das Gerät selbst terminiert und die Arbeit einstellt. Angeblich eine Sicherheitsmassnahme.

Dies Gerät gibt es in verschiedenen Varianten, einmal fuer HP 51626, HP 51629 sowie HP51645A Tintencartridges. Da diese Tintencartridges über ein Unterdrucksystem geregelt werden, nutzt das Autofillgerät eine interessante Variante des Refillens. Die Tinte wird dabei, so wie sie verdruckt wird, ueber die Druckdüsen zurück in die Cartridge gepresst. Das einzige was man dabei machen muss ist, die Cartridge einlegen und die Starttaste drücken. Den Rest macht dann das Gerät von selbst.

Leider muss das Autofillgerät selber mit einer Tintencartridge beladen werden.

Der bei diesem Gerät eingesetzt Tintenvoratstank kann nur wenige male refillt werden. Wenn der Tank eingelegt wird, dann sticht eine dicke Kanüle durch eine Gummidichtung. Wir dieser Vorgang mehrere male wiederhohlt dann ist dieser Gummi löchrig wie ein schweizer Käse und eingefüllte Tinte läuft sofort wieder aus der Kasette heraus.

Deswegen empfehlen wir einen anderen Weg:

Am einfachten ist es einen Silikonschlauch direkt ueber die Kanüle zu stecken und das offene Ende direkt in eine Tintenflasche zu hängen. Dabei ist jedoch folgendes zu beachten: Der Schlauch darf nur am unteren Ende der Kanülenbefestigung fest aufsitzen da die Kanüle die Öffnung an der Seite hat. Am besten nimmt man dazu einen Silkonschlauch mit 2 mm Innendurchmesser. Des weiteren muss noch folgender Umbau vorgenommen werden: Öffnen Sie das Gerät durch herausdrehen der im Boden befindlichen Torxschrauben. Nun können Sie das Oberteil ohne Probleme abnehmen. Unter der Leiterplatte befindet sich ein Mikroschalter mit zwei Steckern, ziehen sie diese beiden Stecker vom Schalter ab und drücken sie die Kontakte etwas zusammen, dadurch lassen sich die beiden Stecker direkt ineinander schieben und somit fest verbinden. Danach das ganze etwas isolieren und unter der Platine wieder verstauen. Durch diesen Umbau geht das Gerät davon aus, dass immer ein Vorratstank eingesetzt ist. Der einfachheit halber entfernt man auch gleich die schwarze Schachtabdeckung, dadurch läßt sich der Schlauch durch die Kasettenoeffnung ohne Probleme nach Außen führen. Der aufgesteckte Schlauch sollte ca. 30 cm lang sein. Ist er zu lang, dann kann es sein dass das Gerät einen leeren Voratstank erkennt und den Refillvorgang abbricht.