Programmiersprache C/C++
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Vorbemerkungen
Ziel ist es, am Beispiel von C bzw. C++ einen Überblick über die
wichtigsten Konzepte in höheren Programmiersprachen zu geben.
Dabei werden zunächst die Konzepte dargestellt, die für höhere
Programmiersprachen typisch sind. Anschließend wird gezeigt, wie sie
sich in C und C++ widerspiegeln.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf C.
In der Praxis koexistieren gegenwärtig verschiedene Sprachen, und dies
wird - berechtigterweise - in naher Zukunft nicht anders sein. Die Auswahl
einer geeigneten Programmiersprache und der Umstieg auf eine andere Sprache
werden also auch künftig relevante Aufgaben bleiben.
Ebenso der Umstieg von einer Rechnerplattform auf eine andere, der nicht
selten mit einem Wechsel des Programmiersystems und damit oft auch der
Sprachversion verbunden sind.
Auch die Entwicklung innerhalb der einzelnen Sprachen und der mit
ihnen verknüpften Entwicklungssysteme und -strategien geht weiter.
Die Kenntnis der Grundkonzepte höherer Programmiersprachen ist somit
wichtig für die Orientierung und erleichtert den gegebenenfalls
notwendigen Einstieg in neue Systeme.
Die Grundkonzepte werden aus ingenieurmäßiger Sicht dargestellt,
auf die theoretischen Fundamente wird ansatzweise verwiesen.
C und C++ als Beispielsprachen bieten Vor- und Nachteile:
-
C und seit einiger Zeit auch C++ haben eine sehr große Verbreitung
gefunden. Sie werden in einem hohen Maße für die Erstellung
neuer Software-Systeme eingesetzt.
-
C und C++ sind im Vergleich zu anderen Sprachen sehr gut standardisiert.
Dies betrifft sowohl die eigentliche Sprache als auch das
Laufzeitsystem.
In diesen Sprachen erstellte Software ist deshalb - relativ - gut
portierbar.
Für die Portierbarkeit gibt es jedoch dennoch auch in diesen
Sprachen eine Vielzahl von Fallen !
-
In C bzw. C++ geschriebene Programme sind - bei guter Programmierung -
laufzeiteffektiv.
-
C- und C++-Compiler existieren für alle wesentlichen
Rechnerplattformen.
-
Es gibt eine relativ hohe Anzahl teils sehr leistungsfähiger
Programmiersysteme.
-
CASE-Tools (Computer Aided Software Engineering) unterstützen in
den meisten Fällen C bzw. C++.
-
Beide Sprachen gestatten strukturiertes Programmieren.
Sie bieten aber auch vielfältige Ansätze für
unstrukturiertes Programmieren.
-
Beide Sprachen lassen dem Programmierer breiten Spielraum.
Sie sind deshalb nur bedingt als Lehrsprache geeignet.
-
Beide Sprachen bieten breiten Spielraum um zu demonstrieren, wie
nicht programmiert werden sollte.
Bemerkungen zu einigen im Material enthaltenen
Testergebnissen
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P. Böhme, 24.12.1995