Programmiersprache C/C++

4.2. Namen von Variablen und Konstanten

Der Name (Bezeichner) dient zur Identifizierung der Variablen/Konstanten und muß innerhalb einer Programmeinheit eindeutig sein. In verschiedenen Programmeinheiten können völlig unabhängig voneinander gleiche Bezeichner (in identischer oder unterschiedlicher Bedeutung) verwendet werden.

Namen sollten möglichst selbsterklärend gestaltet werden.

Für die Bildung von Namen existieren folgende Restriktionen:

Mit Hilfe des Präprozessors ist es möglich, eine Reihe von Namenskonflikten zu entschärfen.

Beispiel:
Falls ein C-System in einem zu portierenden Programm Probleme mit langen Namen hat, kann wie folgt verfahren werden:

  #define  langer_name   kurzer_name
Durch Einfügung derartiger Präprozessor-Anweisungen am Beginn des Quelltexts können - fehleranfällige - Änderungen am eigentlichen Quelltext vermieden werden.

Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß einige Namen bzw. Namensschreibweisen vermieden werden sollten. Problemkandidaten sind zum Beispiel:

Qualifizierte Namen

Qualifizierte Namen haben folgenden Aufbau:

  name.komponente
  name->komponente       Zugriff über einen Zeiger
name bezeichnet dabei eine Struktur oder eine Union.


Zurück zum Menü
Zurück zur vorigen Seite Weiter zur nächsten Seite

P. Böhme, 24.12.1995